Ich konnte es mir gestern nicht verkneifen, über die Basler Herbstmesse zu schlendern, um einen ersten Eindruck dieser 539. Ausgabe zu gewinnen. Das Resultat ist ernüchternd: Für meine persönliche Herbstmesse-Euphorie fehlen noch wichtige Faktoren.
Der Himmel war wolkenverhangen und spiegelte sich in den Pfützen, welche von Regenschauern zeugten. Ebenso trugen auch die gelb-roten Bäume und die Blätter auf dem Gehsteig zur süsslich-melancholischen Herbststimmung bei. Alles in allem perfekte Voraussetzungen für die Herbstmesse, wenn da nicht ein kleiner Makel wäre. Kurz und ergreifend: Es war zu warm. Und aus dem "zu warm" wurde dank meiner Kleider rasch ein "zu heiss". Ausserdem wirkten auch die unzähligen Maroniverkäufer fehl am Platz. Maroni kann man erst richtig geniessen, wenn man die abgefrorenen Finger an den heissen Papiertüten auftauen kann.
Ein weiterer Faktor, welcher das perfekte Herbstmesse-Feeling verhinderte, waren die Menschen. Besser gesagt das Ausbleiben von Menschenmengen. Die einzelnen Plätze waren nur spärlich bevölkert und die Warteschlangen vor den Fahrgeschäften waren ungewohnt kurz. Auch das Gedränge zwischen den Ständen des Petersplatz war ein Schatten seiner selbst. Ein Spaziergang sollte doch immer auch dazu da sein, andere zu sehen und selbst gesehen zu werden. Oder etwa nicht?
Ich bin guter Hoffnung, dass auch die diesjährige Herbstmese noch ein Knüller wird, sobald das Wetter mitspielt. Aller Anfang ist schwer. Ob es sich nun um die Anfänge eines Blogs oder der Herbstmesse handelt, spielt keine Rolle. In beiden Fällen ist Geduld gefragt, den gut Ding will Weile haben.
Die ersten Tage nach einer Zeitumstellung, so geschehen vorletzte Nacht, gehören nicht zu meinen Favoriten. Wurde mein Körper erst einmal aus dem natürlichen Rhythmus katapultiert, verbringe ich einige Zeit damit, mich aus dem Off-Beat zu kämpfen. Zeitumstellungs-Lag. Ich beschloss am Nachmittag - ich kann die Uhrzeit beim besten Willen nicht angeben; meine Uhren zuhause behaupten zweierlei - über die Basler Herbstmesse zu spazieren. Wie schon angetönt, hielt sich meine Begeisterung bezüglich der Herbstmesse dann in Grenzen. Das liegt an mehreren Faktoren, welche versagten:
Der Himmel war wolkenverhangen und spiegelte sich in den Pfützen, welche von Regenschauern zeugten. Ebenso trugen auch die gelb-roten Bäume und die Blätter auf dem Gehsteig zur süsslich-melancholischen Herbststimmung bei. Alles in allem perfekte Voraussetzungen für die Herbstmesse, wenn da nicht ein kleiner Makel wäre. Kurz und ergreifend: Es war zu warm. Und aus dem "zu warm" wurde dank meiner Kleider rasch ein "zu heiss". Ausserdem wirkten auch die unzähligen Maroniverkäufer fehl am Platz. Maroni kann man erst richtig geniessen, wenn man die abgefrorenen Finger an den heissen Papiertüten auftauen kann.
Ein weiterer Faktor, welcher das perfekte Herbstmesse-Feeling verhinderte, waren die Menschen. Besser gesagt das Ausbleiben von Menschenmengen. Die einzelnen Plätze waren nur spärlich bevölkert und die Warteschlangen vor den Fahrgeschäften waren ungewohnt kurz. Auch das Gedränge zwischen den Ständen des Petersplatz war ein Schatten seiner selbst. Ein Spaziergang sollte doch immer auch dazu da sein, andere zu sehen und selbst gesehen zu werden. Oder etwa nicht?
Ich bin guter Hoffnung, dass auch die diesjährige Herbstmese noch ein Knüller wird, sobald das Wetter mitspielt. Aller Anfang ist schwer. Ob es sich nun um die Anfänge eines Blogs oder der Herbstmesse handelt, spielt keine Rolle. In beiden Fällen ist Geduld gefragt, den gut Ding will Weile haben.
Bunt beschriebe =P
AntwortenLöschenWie wärs, wenn mer eusi Blogs verlinke?
Min isch www.hotmüll.com
oder halt www.xn--hotmll-6ya.com wenn Umlut nid gönd.
Liebi Grüess, Simon / Perchik